
Willkommen auf der Webseite der Blindenwerk Westfalen gGmbH (BWW) Die soziale Eingliederung mehrfachbehinderter blinder Menschen ist eine besondere Herausforderung. Diese Gruppe von Menschen mit Behinderung ist in den letzten Jahren angewachsen und die Tendenz ist steigend. Auch sie haben den Anspruch auf einen Platz in der Gesellschaft.
Werkstätten und Wohnheime für blinde und sehbehinderte Menschen mit Mehrfachbehinderung in Hagen (Westf.) und Valbert mit:
Welche Ausbildung ist die Richtige? Kommt vielleicht ein sozialer Beruf in Frage?
Mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) bekommt man die Chance, Antworten auf diese Fragen zu finden, sein Engagement unter Beweis zu stellen und mit eine wichtige Aufgabe zu meistern.
Das FSJ bietet die Möglichkeit der beruflichen Orientierung im sozialen Bereich und die Begegnung mit ganz besonderen Menschen.
In den letzten Jahren nutzten 10 junge Menschen diese Möglichkeit und arbeiteten im Wohnheim oder in der Werkstatt des Blindenwerks in Hagen oder auch in Meinerzhagen-Valbert.
Eine dieser engagierten Freiwilligen ist Dominique B., die sich nach dem Abitur für ein Jahr im Blindenwerk entschieden hatte.
„Ich hatte schon ein wenig Angst, damit nicht klar zu kommen“, erinnert sich die 20-Jährige. Sie hatte sich im vergangenen Jahr beim Ijgd (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) in Bonn über das Freiwillige Soziale Jahr informiert und im Bewerbungsbogen angegeben, dass sie gerne mit behinderten Menschen arbeiten würde.
Die Ijgd vermittelte Dominique B. an das Blindenwerk in Hagen. Sie sah sich die Einrichtung an und blieb.
„Schon am ersten Tag habe ich gemerkt, dass es mir hier gefällt. Aber am schönsten ist es, zu sehen, wie mit der Zeit Erfolge bei den blinden, mehrfach behinderten Menschen zu erkennen sind.“
Der 20-Jährigen hat ihr Orientierungsjahr so gut gefallen, dass sie eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin beginnen will. Sie hält das Jahr nicht für verschwendete Zeit.
„Es ist doch besser, in dem Jahr zu merken, dass es vielleicht nicht das Richtige ist, anstatt schon eine Ausbildung angefangen zu haben.“ Außerdem ist sie sich sicher, dass auch potenzielle Arbeitgeber in ganz anderen Bereichen die gewonnene Lebenserfahrung schätzen werden. Und wenn ein Studium folgt, hilft die soziale Arbeit auch: Sie wird als Wartesemester angerechnet.
Zum Thema: Bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr können junge Menschen im Alter zwischen 16 und 26 Jahren in soziale Berufe hineinschnuppern. Anstelle eines Gehalts bekommen sie z. Zt. 355 Euro Taschengeld im Monat. Das FSJ dauert in der Regel 12 Monate. In dieser Zeit finden 25 Seminartage statt, das heißt, der IJGD organisiert fünf Seminarwochen mit Übernachtung, in denen die FSJ´ler die Gelegenheit haben, FSJ´ler aus anderen Einrichtungen kennen zu lernen und sich untereinander auszutauschen.
Weitere Infos erhalten Sie bei: Volker Pietrzak, Tel.: 0 23 31 – 3 06 – 19 - 2 60,
eMail: pietrzak@bw-w.de.
Oder schicken Sie uns einfach eine Kurzbewerbung, wir melden uns!
Blindenwerk
Werstfalen gGmbH
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